DIES IST EIN BANKÜBERFALL!
DIES IST EIN BANKÜBERFALL!
Die Opfer, die Ermittler und die Psychologin
Christina Jänisch (TÜV Berlin), Gerd Wildenhain (LKA Berlin) u.v.m.
Buch: Thomas Grube
Regie: Thomas Grube
Assistenz: Malin Büttner
Kamera: René Dame
Ton: Andreas Prescher
Schnitt: Dirk Grau
Musik: Nikolaus Glowna
Produzent: Uwe Dierks for 'grube&dierks'
Koproduzent: RBB Rundfunk Berlin-Brandenburg (Manuela Jödicke)
DVD "Dies ist ein Banküberfall!", 30 Min., im DG-Verlag
BOOMTOWNMEDIA INTERNATIONAL
"Banküberfall!" - Mythos aus Film und Fernsehen. Superhirne, die Millionen erbeuten. Helden im Kampf gegen die Ungerechtigkeit. Die Realität ist davon weit entfernt. Beim "Überfall!" geht es für die Betroffenen hinter der Kassenbox um ihr Leben. Danach um das Leben mit der traumatischen Erfahrung.
Vor Weihnachten herrscht Hochsaison. Dann steigt die Rate der Überfälle sprunghaft an. Durchschnittliche Beute der Bankräuber: 22.600 Mark. Nicht viel Geld und ein deutliches Zeichen dafür, daß sich die Täter über die Effektivität ihrer Tat kaum Gedanken machen. Zwei Drittel aller Banküberfälle werden von Amateuren verübt. Der durchschnittliche Bankräuber geht ohne Vorbereitungen ans Werk. Wenn es soweit ist, reagiert er eher kopflos als besonnen.
Der Augenblick, indem sich Bankräuber und Kassierer gegenüber stehen, dauert meist nur ein paar Sekunden. Doch wer einmal in den Lauf einer Pistole geschaut hat, für den bleibt nichts mehr wie es war. Plötzlich sind sie Zielscheibe eines Menschen, dessen Verhalten sie nicht einschätzen können. Das Gefühl des Ausgeliefertseins vergessen Kassierer nicht so schnell. Auch wenn sie meist am nächsten Tag schon wieder in der Kasse stehen.
Eine Reportage, die den Mythos vom Bankräuber entzaubert, indem sie einen ungeschönten Blick auf ein alltägliches Delikt wirft und den "Banküberfall!" als das zeigt, was er ist: Eine lebensbedrohliche Gefährdung am Arbeitsplatz für 765.000 Bankangestellte in Deutschland.

