MEIN LEBEN IN DER SOAP
MEIN LEBEN IN DER SOAP
Sandra Keller und Kerstin Landsmann
Sandra Keller, Kerstin Landsmann
Buch: Thomas Grube, Uwe Dierks
Regie: Thomas Grube
Assistenz: Malin Büttner
Kamera: Holger Braune
Schnitt: Ellen Röthinger
Musik: Kruder & Dorfmeister
Produzenten: Uwe Dierks, Thomas Grube (grube&dierks)
Koproduzent: WDR Westdeutscher Rundfunk (Ulrike Schweizer)
BOOMTOWNMEDIA INTERNATIONAL
MEIN LEBEN IN DER SOAP (Menschen hautnah)
Die Serienstars SANDRA KELLER und KERSTIN LANDSMANN
Ein Film von Thomas Grube
Zwei Jungstars, von Millionen bewundert und geliebt: Die Düsseldorferin Kerstin Landsmann genießt ihren Erfolg als Soap-Schauspielerin und hat dafür ihr Abitur geschmissen. Drei Jahre schon spielt sie das zickige Biest Kati von Sterneck in der ARD-Serie "Verbotene Liebe".
Sandra Keller war der erste weibliche Soap-Star. Auch sie bricht ihre Schulausbildung ab, um mit 18 Jahren als das Biest Tina Zimmermann in die RTL-Serie "Gute Zeiten - schlechte Zeiten" einzusteigen - mit großem Erfolg und einer Traumgage. Doch nach vier Jahren steigt Sandra Keller aus. Sie hält dem Produktionsdruck und ihrer Vermarktung in der Öffentlichkeit seelisch und körperlich nicht mehr stand.
Zwei Menschen hautnah und ein Blick hinter die Kulissen der Soap: Alltag, Arbeitstreß und Autogramme - Höhen und Tiefen im Leben von zwei Jungschauspielerinnen.
Menschen hautnah "Mein Leben in der Soap"
Fernseh-Tipp von Christian Reichel (Die Welt)
"Keene Strümpe, aba Gamaschen", ulkte einst Berliner Mutterwitz über den schönen Schein der Film-Glamourwelt. Die Zicke Kati von Sterneck aus der ARD-Soap
"Verbotene Liebe", nennt sie drastischer "Pubertätskacke".
Aber genau damit, mit dieser "Pubertätsk..." hat sich die Darstellerin der Kati, die junge Schauspielerin Kerstin Landmann, (21) die Gamaschen schon verdient: Der Porsche steht vor dem Studio. "Ich verschieße das Geld", beichtet sie freimütig. Aha. Und deshalb macht sie wohl auch weiter in der juvenilen Endlosserie.
Sandra Keller, 25, die Tina aus "Gute Zeiten, schlechte Zeiten", hingegen ist ausgestiegen aus der RTL-Serie. Trotz des Geldes, trotz des verführerischen Ruhms: "Ich habe vier Jahre in einer Seifenblase gelebt." Am ersten Tag ohne den Starrummel ("Die Leute greifen nach dir"), ohne das zwölfstündige Tagespensum ("Ich habe mechanisch zu funktionieren gelernt"), genießt sie die Freiheit, fühlt aber nun "eine große Leere". Was jetzt kommt? Sie weiß es einfach noch nicht.
Wie junge Soap-Stars mit dem frühem Ruhm umgehen, beleuchten Uwe Dierks und Thomas Grube in ihrer Reportage über Jammer und Glanz eines Genres.
aus: WELT ONLINE


