MIT BECKETT IM KNAST
MIT BECKETT IM KNAST
Endspiel in Deutschlands größtem Gefängnis
Theatergruppe 'AUFBRUCH'
Insassen der Justizvollzugsanstalt Berlin-Tegel
Roland Brus
Buch: Moritz Wulf
Regie: Moritz Wulf
Kamera: Heiner Bobke, René Dame
Ton: Michael Laube
Schnitt: Adam Hussey
Musik: Terranova
Produzenten: Uwe Dierks, Thomas Grube
Koproduzent: Theaterkanal/ ZDF/ 3Sat (Jürgen Heimbach)
BOOMTOWNMEDIA INTERNATIONAL
MIT BECKETT IM KNAST
"Endspiel" in Deutschlands größtem Gefängnis
Zwanzig Langzeithäftlinge aus acht Nationen spielen in der Justizvollzugsanstalt Berlin-Tegel Samuel Becketts „Endspiel“. Regisseur Roland Brus hat das Stück vier Monate lang mit den Gefangenen geprobt. Während dieser Zeit haben sie in Videotagebüchern, inspiriert durch das Stück, unmittelbare Parallelen vom Stück zum Knastalltag, ihrer Kindheit, ihrem früheren Leben in Freiheit und ihrer Zukunft gezogen.
Was zählen Freundschaft, Haß und Liebe in der Isolation hinter Gittern? Was zählen Stolz, Gewalt und Erniedrigung, was die Erinnerung? Wo wird die Realität im Gefängnis - das tägliche Erleben von Gewalt, der Bruch der eigenen Persönlichkeit, der Verlust von Individualität - Teil der Inszenierung?
Für diesen Film wurde zum ersten Mal in Deutschland erlaubt, Häftlinge in 60-Minuten-Sitzungen, eingeschlossen in ihrer Zelle, mit einer Videokamera allein zu lassen. Gerade die Authentizität dieser Videotagebücher, mit den Proben und den Vorstellungen in thematische Blöcke unterteilt, machen diesen Film - ohne jeden Anflug von Voyeurismus – zu einem einzigartigen, spannenden und überraschend sensiblen Film über ein Leben im Knast.



