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Preis der Deutschen Schallplattenkritik für RHYTHM IS IT!
Nachdem die RHYTHM IS IT! DVD bereits 2005 in die Bestenliste der Jury aufgenommen wurde, erhält die RHYTHM IS IT! 3-Disc-Collector's Edition in diesem Jahr den begehrten Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik 2006.

Der Preis der deutschen Schallplattenkritik wurde 1980 von einer Gruppe von Schallplattenkritikern gegründet, die sich im Dezember 1988 zu einem unabhängigen eingetragenen Verein zusammenschlossen; er knüpft an die Tradition des gleichnamigen ersten deutschen Schallplattenpreises an, der im Jahre 1963 von dem Bielefelder Verleger Richard Kaselowsky gestiftet wurde.
Aufgabe des Preises ist es, die Öffentlichkeit auf herausragende Aufnahmen des Tonträger- und Bildtonträgerangebots aufmerksam zu machen. Die Preisfindung obliegt einer Jury in deutscher Sprache publizierender Fachleute der Schallplattenkritik; sie wird direkt oder indirekt vorgenommen, nämlich durch die Jury oder ihren Jahresausschuss.
Der Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V. zeichnet in diesem Jahr insgesamt zehn Ton- bzw. Bildtonträgerproduktionen mit Jahrespreisen aus. Die begehrten Auszeichnungen werden am Samstag, 18. November 2006, 19.00 Uhr, bei der traditionellen Jahrespreisverleihung im Berliner Musikinstrumenten-Museum zusammen mit den drei Ehrenurkunden überreicht.
BOOMTOWNMEDIA fühlt sich sehr geehrt, den Preis für RHYTHM IS IT! als beste DVD Produktion des Jahres entgegen zu nehmen.
Aus der Begründung der Jury:
Thomas Grube und Enrique Sánchez Lansch dokumentieren in aufregenden Bildern die Begegnung eines weltbekannten Orchesters mit Jugendlichen aus so genannten Problemmilieus. Hauptdarsteller sind Berliner Hauptschüler, die hier zum ersten Mal in ihrem Leben mit klassischer Musik in Berührung kommen und als Tänzer zu den zündenden Rhythmen von Igor Strawinskys »Le sacre du printemps« schrittweise ihre eigenen verschütteten Fähigkeiten kennen lernen. Pädagogische Herkulesarbeit leistet dabei der Choreograf Royston Maldoom, der den Jugendlichen in konfliktreichen Proben den Glauben an sich selbst beibringt. Die umfangreiche Dokumentation stellt diese Prozesse hautnah dar, dämpft andererseits aber auch falsche Erwartungen. Sie stellt klar, dass solche außergewöhnlichen Initiativen zwar einzelne Jugendliche nachhaltig zur Aktivierung ihrer Fähigkeiten bewegen können, dass sie aber nicht zum Reparaturunternehmen für gesellschaftliche Fehlentwicklungen taugen. Darüber hinaus lädt sie ein zur Diskussion der neuen Methoden, mit denen heute hochkulturelle Institutionen ihrer schwindenden sozialen Akzeptanz entgegenzuwirken versuchen.


