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CINEMA JENIN im Wettbewerb der 24. idfa Amsterdam
Wir freuen uns sehr, dass Marcus Vetters Dokumentarfilm CINEMA JENIN im Wettbewerb des 24. International Documentary Film Festival Amsterdam (idfa) am 22. November seine Weltpremiere feiert.

Jenin, Palestine
Es ist das Herzensprojekt des Filmemachers Marcus Vetter und vieler weiterer Unterstützer. CINEMA JENIN ist der dritte eindrucksvolle Dokumentarfilm, der dabei entsteht. Der Traum, das alte Kino in Jenin in der Westbank wieder zu einem Kulturzentrum aufzubauen, entstand im Zusammenhang mit dem bewegenden Dokumentarfilm DAS HERZ VON JENIN, der u.a. mit dem Deutschen Filmpreis 2010 als bester Dokumentarfilm und mit dem „Cinema for Peace Award“ ausgezeichnet wurde.
In DAS HERZ VON JENIN schildert Vetter die Geschichte des palästinensischen Vaters Ismail Khatib. 2005 trifft seinen elfjährigen Sohn Ahmed im Flüchtlingslager von Jenin im Norden des Palästinensergebiets eine tödliche Kugel der israelischen Armee. Khatib entschliesst sich, die Organe seines Sohnes israelischen Kindern zu spenden. Damit will er helfen, die Spirale des Hasses brechen.
Der Erfolg seines Films ist Vetter jedoch nicht genug. Er will vor Ort dauerhaft etwas verändern. Mit Ismail Khatib verschreibt er sich dem Ziel das „Cinema Jenin“, ein verfallenes Kino, wiederaufzubauen und zu einem kulturellen Zentrum zu machen. CINEMA JENIN schildert in der Art eines persönlichen Tagebuchs das schwierige, aber schließlich erfolgreiche Ringen um das ungewöhnliche Projekt. Immer wieder fehlt das Geld. Immer mehr freiwillige Helfer werden benötigt. Im Dschungel der Bürokratie des selbstverwalteten Palästinensergebietes müssen die beiden Misstrauen und Vorurteile überwinden, Rückschläge wegstecken und Geduld beweisen, was auch seine komischen Seiten hat. Im August 2010 wurde das „Cinema Jenin“ feierlich eröffnet. Der Film zeigt: Kino kann ein höchst erfolgreicher Friedensstifter sein.
Im Rahmen der Verleihung des „Bernhard Wicki Filmpreises – Der Friedenspreis des Deutschen Films“ auf dem diesjährigen Filmfest München wurde erstmals ein nicht dotierter Sonderpreis für ein Projekt an „Cinema Jenin“ vergeben. Der Preis wurde mit „Standing Ovations“ verliehen und würdigt künstlerische Arbeiten, die Brücken schlagen und sich durch Inhalte und filmische Kraft auszeichnen.
Das „Cinema Jenin“ wurde im August 2010 unter großer weltweiter Beachtung nach 20 Jahren wieder eröffnet. Das in den 60-er Jahren erbaute Kino, galt als eines der bedeutendsten Lichtspielhäuser in Palästina, bis es mit dem Ausbruch der ersten Intifada im Jahr 1987 geschlossen wurde. Initiatoren des Projekts sind der Regisseur Marcus Vetter und der Jeniner Ismael Khatib.
CINEMA JENIN ist eine Produktion von BOOMTOWN MEDIA, FILMPERSPEKTIVE und CINEPHIL – in Koproduktion mit SWR | BR | NDR | arte, SENATOR FILM PRODUKTION und YES TV – gefördert von MFG BADEN-WÜRTTEMBERG, MEDIENBOARD BERLIN-BRANDENBURG, DFFF DEUTSCHER FILMFÖRDERFONS, BKM, RABINOVICH FOUNDATION und SUNDANCE INSTITUTE
SENATOR FILM VERLEIH bringt den Film CINEMA JENIN voraussichtlich 2012 in die Kinos.
Mehr zu Cinema Jenin finden Sie unter: www.cinemajenin.org
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