CINEMA JENIN - Der Film
CINEMA JENIN
The Story of a Dream
In DAS HERZ VON JENIN schilderte Vetter die Geschichte des palästinensischen Vaters Ismail Khatib. 2005 traf seinen elfjährigen Sohn Ahmed im Flüchtlingslager von Jenin im Norden des Palästinensergebietes eine tödliche Kugel der israelischen Armee. Khatib entschloss sich, die inneren Organe seines Sohnes israelischen Kindern zu spenden. Damit wollte er helfen und die Spirale des Hasses brechen.
Der Erfolg seines Films war Vetter jedoch nicht genug. Er wollte vor Ort dauerhaft etwas verändern. Mit Ismail Khatib verschrieb er sich dem Ziel das „Cinema Jenin“, ein verfallenes Kino, wiederaufzubauen und zu einem kulturellen Zentrum zu machen. CINEMA JENIN schildert in der Art eines persönlichen Tagebuchs das schwierige, aber schließlich erfolgreiche Ringen um das ungewöhnliche Projekt. Immer wieder fehlt das Geld. Immer mehr freiwillige Helfer werden benötigt. Im Dschungel der Bürokratie des selbstverwalteten Palästinensergebietes müssen die beiden Misstrauen und Vorurteile überwinden, Rückschläge wegstecken und Geduld beweisen, was auch seine komischen Seiten hat. Im August 2010 wurde das „Cinema Jenin“ feierlich eröffnet. Der Film zeigt: Kino kann ein höchst erfolgreicher Friedensstifter sein.
Im Rahmen der Verleihung des „Bernhard Wicki Filmpreises – Der Friedenspreis des Deutschen Films“ auf dem diesjährigen Filmfest München wurde erstmals ein undotierter Sonderpreis für ein Projekt an „Cinema Jenin“ vergeben. Der Preis wurde mit Standing Ovations verliehen und würdigt künstlerische Arbeiten, die Brücken schlagen und sich durch Inhalte und filmische Kraft auszeichnen.
Das „Cinema Jenin“ wurde im August 2010 unter großer weltweiter Beachtung nach 20 Jahren wieder eröffnet. Das in den 60er Jahren erbaute Kino, galt als eines der bedeutendsten Lichtspielhäuser in Palästina, bis es mit dem Ausbruch der ersten Intifada im Jahr 1987 geschlossen wurde. Initiatoren des Projekts sind der Regisseur Marcus Vetter und der Jeniner Ismael Khatib.
CINEMA JENIN startete am 28. Juni 2012 in den Kinos, im Verleih von Senator-Film.
Ein Film von Marcus Vetter
Kamera: Alex Bakri
Ton: Aljoscha Haupt
Schnitt: Saskia Metten
Musik: Avi Belleli, Sven Kaiser
Herstellungsleitung: Marc Wächter (Deutschland) and Assaf Mor (Israel)
Produzenten: Uwe Dierks, Thomas Grube, Marcus Vetter, Philippa Kowarski
Eine Produktion von
BOOMTOWN MEDIA, FILMPERSPEKTIVE und CINEPHIL
in Koproduktion mit
SWR | BR | NDR | arte
SENATOR FILM PRODUKTION
YES TV
Eine Produktion von
BOOMTOWN MEDIA, FILMPERSPEKTIVE und CINEPHIL in Koproduktion mit
SWR | BR | NDR | arte
SENATOR FILM PRODUKTION
YES TV MFG BADEN-WÜRTTEMBERG
MEDIENBOARD BERLIN-BRANDENBURG
DFFF DEUTSCHER FILMFÖRDERFONS
RABINOVICH ASSOCIATION
SUNDANCE INSTITUTE
BKM
SENATOR Film Verleih (G/A/S)
CINEPHIL, Tel Aviv
Sonderpreis des Bernhard Wicki Filmpreises 2011 "Der Friedenspreis des Deutschen Films"
Deutscher Kamerapreis 2012





